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Sehenswürdigkeiten im Ruhrgebiet
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Sehenswürdigkeiten im Ruhrgebiet
Signal Iduna Park - ehemaliges Westfalenstadion Dortmund
Der Signal Iduna Park (bis 1. Dezember 2005 Westfalenstadion) ist mit 80.552 Zuschauerplätzen in Bundesliga-Konfiguration das größte reine Fußballstadion Deutschlands. Er ist die Spielstätte des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund und war bereits mehrfach Austragungsort internationaler Fußballturniere, zuletzt der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, sowie von Heimspielen der deutschen Nationalmannschaft. Das Stadion mit den markanten gelben Pylonen der Dachkonstruktion ist ein Wahrzeichen der Stadt Dortmund.
Das Stadion wurde zwischen 1971 und 1974 für die Fußball-Weltmeisterschaft 1974 mit einer Zuschauerkapazität von 54.000 Zuschauern errichtet. Es kostete lediglich 31,7 Millionen DM, da sich Rat und Verwaltung der Stadt Dortmund für den Bau eines Palettenstadions in Fertigbauweise entschieden hatten. Den Hauptanteil der Baukosten trugen der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen
Das Stadion wurde zwischen 1971 und 1974 für die Fußball-Weltmeisterschaft 1974 mit einer Zuschauerkapazität von 54.000 Zuschauern errichtet. Es kostete lediglich 31,7 Millionen DM, da sich Rat und Verwaltung der Stadt Dortmund für den Bau eines Palettenstadions in Fertigbauweise entschieden hatten. Den Hauptanteil der Baukosten trugen der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen
Hellweg zwischen Duisburg und Paderborn
Als Hellweg bezeichnete man im Mittelalter eine große Königs- oder Heeresstraße oder eine wichtige Durchgangsstraße für den Fernhandel, die in der Breite einer Speerlanze von etwa 3 Metern dauerhaft von Bewuchs frei gehalten werden musste. Nach einer weit verbreiteten, aktuellen Deutung wird der Name Hellweg vom niederdeutschen Wort helwech abgeleitet, was soviel wie lichter, breiter Weg bedeutet. Somit konnten Kaufleute vor unliebsamen Überraschungen sicherer sein und zügig vorankommen.
Hellwege gab und gibt es in ganz Deutschland. Am bekanntesten ist die Bezeichnung „Hellweg“ für den westlichen Teil der mittelalterlichen Rhein-Elbe-Verbindung entlang der nördlichsten deutschen Mittelgebirge. Im Speziellen bezeichnet der Begriff den Abschnitt zwischen Duisburg und Paderborn auf der Straße zwischen Aachen und Goslar. Dieser bekannteste Hellweg in Nordrhein-Westfalen ist die bereits über 5000 Jahre aus vorrömisch-germanischer Zeit stammende Verbindung vom Rhein bei Alt-Homberg über Duisburg, Essen, Dortmund, Unna, Werl, Soest, Erwitte, Geseke, Salzkotten, Paderborn bis Bad Driburg. Entlang des Teutoburger Waldes (historischer Name Osning) gibt es auf beiden Seiten Zweige des Hellwegs von beiden Enden der Dörenschlucht, die der Hellweg benutzt, nordwärts bis zum Bielefelder Pass. Erst in den 1970er Jahren setzten sich für diese die Zusatzbezeichnungen Senner Hellweg (Westseite) und Lipper Hellweg (Ostseite) durch.
Hellwege gab und gibt es in ganz Deutschland. Am bekanntesten ist die Bezeichnung „Hellweg“ für den westlichen Teil der mittelalterlichen Rhein-Elbe-Verbindung entlang der nördlichsten deutschen Mittelgebirge. Im Speziellen bezeichnet der Begriff den Abschnitt zwischen Duisburg und Paderborn auf der Straße zwischen Aachen und Goslar. Dieser bekannteste Hellweg in Nordrhein-Westfalen ist die bereits über 5000 Jahre aus vorrömisch-germanischer Zeit stammende Verbindung vom Rhein bei Alt-Homberg über Duisburg, Essen, Dortmund, Unna, Werl, Soest, Erwitte, Geseke, Salzkotten, Paderborn bis Bad Driburg. Entlang des Teutoburger Waldes (historischer Name Osning) gibt es auf beiden Seiten Zweige des Hellwegs von beiden Enden der Dörenschlucht, die der Hellweg benutzt, nordwärts bis zum Bielefelder Pass. Erst in den 1970er Jahren setzten sich für diese die Zusatzbezeichnungen Senner Hellweg (Westseite) und Lipper Hellweg (Ostseite) durch.
Aalto-Theater in Essen
Das Aalto-Theater ist das Opernhaus in Essen. Es wurde mit einer Aufführung von Richard Wagners Die Meistersinger von Nürnberg am 25. September 1988 eröffnet. Schon 1959 hatte sich eine Jury einstimmig für den Entwurf des finnischen Architekten Alvar Aalto entschieden. Doch erst 1983, sieben Jahre nach dem Tode Aaltos, kam es zum ersten Spatenstich.
Die Asymmetrie des etwa 1.120 Personen fassenden, in tiefem Indigoblau gehaltenen Zuschauerraums sollte nach Aaltos Vorstellungen auch bei spärlichem Besuch des Theaters jeden störenden Eindruck vermeiden.
Intendant und Generalmusikdirektor ist seit der Spielzeit 1997/98 Stefan Soltesz, dessen Strauss-Zyklus in Essen große Beachtung fand. Im September 2008 wurde das Aalto-Theater in der Fachzeitschrift Opernwelt nach einer Umfrage unter 50 unabhängigen Kritikern aus verschiedenen Ländern als bestes Opernhaus im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet und trägt nun den Titel Opernhaus des Jahres 2008.
Neben dem Aalto-Musiktheater beherbergt das Aalto-Theater auch das Aalto Ballett Theater.
Die Asymmetrie des etwa 1.120 Personen fassenden, in tiefem Indigoblau gehaltenen Zuschauerraums sollte nach Aaltos Vorstellungen auch bei spärlichem Besuch des Theaters jeden störenden Eindruck vermeiden.
Intendant und Generalmusikdirektor ist seit der Spielzeit 1997/98 Stefan Soltesz, dessen Strauss-Zyklus in Essen große Beachtung fand. Im September 2008 wurde das Aalto-Theater in der Fachzeitschrift Opernwelt nach einer Umfrage unter 50 unabhängigen Kritikern aus verschiedenen Ländern als bestes Opernhaus im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet und trägt nun den Titel Opernhaus des Jahres 2008.
Neben dem Aalto-Musiktheater beherbergt das Aalto-Theater auch das Aalto Ballett Theater.
Das Dortmunder U
Das Dortmunder U ist ein denkmalgeschütztes Industriegebäude am ehemaligen Stammsitz der Union-Brauerei, zuletzt Brauerei Brinkhoff, in der Dortmunder Innenstadt.
Als „Dortmunder U“ oder „U-Turm“ bezeichnet man das ehemalige Gär- und Lagerhochhaus der Union-Brauerei. Es entstand in den Jahren 1926 und 1927 als erstes „Hochhaus“ Dortmunds. Hier wurde das Bier noch in offenen Becken vergoren. Das eigentlich mehrteilige Gebäude wurde als Stahlbetonbau erbaut und steht auf 40 Pfeilern. Der Hauptturm wird von einem zweistufigen, gitterförmigen Aufbau bekrönt. Auf dem Dach prangt seit 1968 das vierfache, 9 Meter hohe, beleuchtete, goldene „U“ als Firmenzeichen der Union Brauerei. Um das Hochhaus herum entstand im Laufe der Zeit ein ausgedehnter Gebäudekomplex.
Als „Dortmunder U“ oder „U-Turm“ bezeichnet man das ehemalige Gär- und Lagerhochhaus der Union-Brauerei. Es entstand in den Jahren 1926 und 1927 als erstes „Hochhaus“ Dortmunds. Hier wurde das Bier noch in offenen Becken vergoren. Das eigentlich mehrteilige Gebäude wurde als Stahlbetonbau erbaut und steht auf 40 Pfeilern. Der Hauptturm wird von einem zweistufigen, gitterförmigen Aufbau bekrönt. Auf dem Dach prangt seit 1968 das vierfache, 9 Meter hohe, beleuchtete, goldene „U“ als Firmenzeichen der Union Brauerei. Um das Hochhaus herum entstand im Laufe der Zeit ein ausgedehnter Gebäudekomplex.
Florianturm in Dortmund
Der Florianturm, kurz Florian, ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt Dortmund. Der Fernsehturm wurde 1959 anlässlich der Bundesgartenschau im Westfalenpark mit einer Höhe von 219,6 Metern errichtet. Zu dieser Zeit war er kurzzeitig das höchste Gebäude Deutschlands.
Der Turm wurde mit der aus dem Industriebau bekannten Konstruktion der Betonkamine errichtet. Auf einer Stahlbetonröhre, deren Durchmesser sich nach oben bis zur Höhe von 129,75 Meter bei abnehmender Wandstärke konisch verjüngt, liegt in 130,60 Meter Höhe ein zweigeschossiger Gebäudeteil. Im Untergeschoss befinden sich Wirtschaftsräume, im Obergeschoss in 137,54 Meter Höhe ein Drehrestaurant. In 141,88 Meter und 144,7 Meter Höhe laden zwei Aussichtsplattformen den Besucher zum weiten Blick in die Ferne ein. Zu Fuß ist diese Plattform nach 762 Stufen erreichbar, das Restaurant nach 738 Stufen.
Über den Aussichtsplattformen sind die Fernmeldeeinrichtungen und Antennenanlagen der Deutschen Telekom untergebracht – von hier wurde seit 1959 terrestrisches Fernsehen ausgestrahlt. Zunächst gab es dort lediglich ein Stockwerk; später kam ein zweites dazu, das dem Florianturm sein jetziges Aussehen verlieh.
Der Turm wurde mit der aus dem Industriebau bekannten Konstruktion der Betonkamine errichtet. Auf einer Stahlbetonröhre, deren Durchmesser sich nach oben bis zur Höhe von 129,75 Meter bei abnehmender Wandstärke konisch verjüngt, liegt in 130,60 Meter Höhe ein zweigeschossiger Gebäudeteil. Im Untergeschoss befinden sich Wirtschaftsräume, im Obergeschoss in 137,54 Meter Höhe ein Drehrestaurant. In 141,88 Meter und 144,7 Meter Höhe laden zwei Aussichtsplattformen den Besucher zum weiten Blick in die Ferne ein. Zu Fuß ist diese Plattform nach 762 Stufen erreichbar, das Restaurant nach 738 Stufen.
Über den Aussichtsplattformen sind die Fernmeldeeinrichtungen und Antennenanlagen der Deutschen Telekom untergebracht – von hier wurde seit 1959 terrestrisches Fernsehen ausgestrahlt. Zunächst gab es dort lediglich ein Stockwerk; später kam ein zweites dazu, das dem Florianturm sein jetziges Aussehen verlieh.
Westfälische Industriemuseum Zeche Zollern II/IV
Die Zeche Zollern ist ein stillgelegtes Steinkohle-Bergwerk im Nordwesten der Stadt Dortmund, im Stadtteil Bövinghausen. Es besteht aus zwei Schachtanlagen, die „unter Tage“ zusammenhingen: Die Schachtanlage I/III (das heißt: die Schächte I und III) in Kirchlinde und die Schachtanlage II/IV in Bövinghausen.
Die Zeche Zollern II/IV ist heute einer von acht Museumsstandorten des dezentral angelegten Westfälischen Industriemuseums, das zugleich hier seinen Sitz hat. Die Zechenanlage ist ein Besucherzentrum der Route der Industriekultur im Ruhrgebiet und ein Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH).
Die Zeche Zollern II/IV ist heute einer von acht Museumsstandorten des dezentral angelegten Westfälischen Industriemuseums, das zugleich hier seinen Sitz hat. Die Zechenanlage ist ein Besucherzentrum der Route der Industriekultur im Ruhrgebiet und ein Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH).
Maxi der Glaselefant
Seit 1984 ist unbestritten der große Glaselefant auf dem Gelände der ehemaligen Landesgartenschau, der aus der Kohlenwäsche der ehemaligen Zeche Maximilian gebaut worden ist, das neue Wahrzeichen der Stadt Hamm. Seither ist der Elefant in Hamm omnipräsent - bis hin zu Maxi, dem Maskottchen der Stadt. Nur böse Zungen werden behaupten, dass dies mit den Studien einhergeht, nach denen in Hamm die dicksten Menschen Deutschlands leben sollen
Maxi heißt das Maskottchen für die Stadt Hamm. Dass der Elefant, ob aus Glas, Kunststoff oder Plüsch, das Wahrzeichen der Stadt Hamm ist, ist inzwischen unbestritten. Abgeleitet vom „großen Bruder“ im Maximilianpark wurden schon zur 775-Jahr-Feier Logo und Markenartikel mit einem stilisierten Elefanten entwickelt. Und die blauen Plüsch-Elefanten sind bei fast jedem Stadtfest Bestandteil des Straßenbildes. Ein Höhepunkt der „Elefantomanie“ war die Elefantenparade, die im Sommer 2004 sowohl von Hammer Bürgerinnen und Bürgern als auch von auswärtigen Gästen bestaunt wurde. Eine logische Folge war, sich bei der Entwicklung eines Maskottchens an der Figur des Elefanten zu orientieren - so entstand Maxi.
Maxi heißt das Maskottchen für die Stadt Hamm. Dass der Elefant, ob aus Glas, Kunststoff oder Plüsch, das Wahrzeichen der Stadt Hamm ist, ist inzwischen unbestritten. Abgeleitet vom „großen Bruder“ im Maximilianpark wurden schon zur 775-Jahr-Feier Logo und Markenartikel mit einem stilisierten Elefanten entwickelt. Und die blauen Plüsch-Elefanten sind bei fast jedem Stadtfest Bestandteil des Straßenbildes. Ein Höhepunkt der „Elefantomanie“ war die Elefantenparade, die im Sommer 2004 sowohl von Hammer Bürgerinnen und Bürgern als auch von auswärtigen Gästen bestaunt wurde. Eine logische Folge war, sich bei der Entwicklung eines Maskottchens an der Figur des Elefanten zu orientieren - so entstand Maxi.
Route der Industriekultur
Die Route der Industriekultur ist ein Projekt des Regionalverbandes Ruhr (RVR) und verbindet als touristische Themenstraße die „wichtigsten und touristisch attraktivsten“ Industriedenkmäler des Ruhrgebiets. Die Auswahl der aufgezählten Stationen trifft der RVR.
Da sich das gesamte Netz durch das sehr dicht besiedelte Ruhrgebiet zieht, ist es sehr gut touristisch erschlossen und bietet eine sehr gute Infrastruktur, so wie eine hohe Dichte an Hotels, Jugendherbergen und Campingplätzen.
Es ist eine etwa 400 km lange Ferienstraße ausgeschildert, die sämtliche Attraktionen einschließt. Das Netz umfasst insgesamt etwa 700 km Radweg im Rahmen der Route der Industriekultur per Rad. Ferner gibt es besondere Routen für Menschen mit Behinderungen sowie für Kinder.
Da sich das gesamte Netz durch das sehr dicht besiedelte Ruhrgebiet zieht, ist es sehr gut touristisch erschlossen und bietet eine sehr gute Infrastruktur, so wie eine hohe Dichte an Hotels, Jugendherbergen und Campingplätzen.
Es ist eine etwa 400 km lange Ferienstraße ausgeschildert, die sämtliche Attraktionen einschließt. Das Netz umfasst insgesamt etwa 700 km Radweg im Rahmen der Route der Industriekultur per Rad. Ferner gibt es besondere Routen für Menschen mit Behinderungen sowie für Kinder.
St. Reinoldi-Kirche in Dortmund
Die St. Reinoldi-Kirche (meist nur Reinoldikirche genannt) ist eine heute evangelische Kirche im Zentrum Dortmunds.
Sie ist ihrem Gründungsdatum nach die älteste erhaltene Kirche im historischen Stadtzentrum; der älteste heute noch erhaltene Teil der nun dreischiffigen, dreijochigen romanischen Pfeilerbasilika mit spätgotischen Chor stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Die Reinoldikirche war im Mittelalter als Stadt- und Ratskirche das geistige Zentrum der Reichsstadt Dortmund und bis zur Reformation auch Hauptpfarrkirche, noch heute ist sie die evangelische Stadtkirche.
Die Reinoldikirche bildet das städtebauliche Zentrum des Innenstadtbereichs, gilt als offizieller Mittelpunkt der Stadt und ist ein Wahrzeichen Dortmunds. Die Kirche ist nach dem Stadtpatron Reinoldus benannt, der bis zur Reformation auch Kirchenpatron war.
Sie ist ihrem Gründungsdatum nach die älteste erhaltene Kirche im historischen Stadtzentrum; der älteste heute noch erhaltene Teil der nun dreischiffigen, dreijochigen romanischen Pfeilerbasilika mit spätgotischen Chor stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Die Reinoldikirche war im Mittelalter als Stadt- und Ratskirche das geistige Zentrum der Reichsstadt Dortmund und bis zur Reformation auch Hauptpfarrkirche, noch heute ist sie die evangelische Stadtkirche.
Die Reinoldikirche bildet das städtebauliche Zentrum des Innenstadtbereichs, gilt als offizieller Mittelpunkt der Stadt und ist ein Wahrzeichen Dortmunds. Die Kirche ist nach dem Stadtpatron Reinoldus benannt, der bis zur Reformation auch Kirchenpatron war.







